Arnika: Königin der Heilpflanzen

Arnika: Königin der Heilpflanzen

Heilwirkungen bei schlecht heilenden Wunden und äußeren Verletzungen. In der Schulmedizin wird Arnika (Arnica montana) häufig vor und nach operativen Eingriffen erfolgreich eingesetzt. Die echte Arnika ist ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet fast ausgestorben, weshalb sie streng geschützt ist. Heute sind 31 verschiedene Arnikaarten bekannt. Für Arzneien werden nur die Blüten der Pflanze verwendet. Sie enthalten u.a. ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide und Cumarine.

Die Wirkstoffe der echten Arnika sind:

  • entzündungshemmend

  • juckreizlindernd

  • schmerzlindernd

  • durchblutungsfördernd

  • antibakteriell

  • antifungid / antimykotisch

  • antiödematös (wirkt Schwellungen entgegen)

Eingesetzt wird die echte Arnika bei Beschwerden, wie:

  • Furunkel

  • Wundrose (Erysipel)

  • Phlegmone

  • Insektenstiche

  • Karpaltunnelsyndrom

  • rheumatische Gelenkbeschwerden

  • Muskelschmerzen

  • Schleimbeutelentzündungen

  • Arthritis

  • Quetschungen und Zerrungen

  • Prellungen

  • schlecht heilende Wunden

  • beschleunigte Wundheilung nach Kaiserschnitt

  • Blutergüsse

  • Rachenentzündung

  • Rheuma

  • Angina pectoris

Die üblichsten Formen die Heilpflanze anzuwenden, sind:

  • Tinkturen

  • Aufgüsse für Umschläge

  • Arnikaöl

  • Salbe

Rezept Arnikatee:

Eine Tasse Wasser zum Kochen bringen und darin 1 EL getrocknete Arnikablüten 10 Minuten ziehen lassen, abseihen.

Achtung: Arnikatee ist nur zur äußeren Anwendung gedacht und darf nicht getrunken werden.

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